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Ratgeber · Aktualisiert: 9.10.2026 · Quelle: TMDB

Aladdin: Guy Ritchies farbenfrohe Realverfilmung mit Will Smith als Genie

Aladdin ist Disneys Realverfilmung des Märchens um den Straßendieb aus Agrabah, inszeniert von Guy Ritchie und 2019 in die deutschen Kinos gekommen. Mit Mena Massoud, Naomi Scott und einem gut aufgelegten Will Smith als Genie wird daraus ein knallbuntes Familienabenteuer. Hier erfährst du, worum es geht, wer mitspielt und wo du den Film streamen kannst.

Wer mit dem Zeichentrickklassiker von Disney aufgewachsen ist, hat bei Aladdin sofort Bilder im Kopf: den fliegenden Teppich, den frechen Affen Abu, die Wunderlampe und natürlich den Geist, der alles auf den Kopf stellt. Die Realverfilmung von 2019 nimmt genau diese Bilder und übersetzt sie in echte Kulissen, prächtige Kostüme und viel Tempo. Am 23. Mai 2019 startete der Film in Deutschland, freigegeben ab 6 Jahren, und mit 129 Minuten Laufzeit ist er ein ordentlicher Brocken für einen Filmabend mit der Familie.

Die spannendste Personalie war von Anfang an Regisseur Guy Ritchie. Der Mann ist eigentlich für flotte Gaunerfilme bekannt, und ein bisschen von dieser Energie merkt man seinem Aladdin tatsächlich an, vor allem in den Verfolgungsjagden über die Dächer von Agrabah. Ob das Ergebnis dich überzeugt, hängt stark davon ab, was du dir von einem Disney Remake erwartest. Ich sag dir ehrlich, wo der Film glänzt und wo er etwas Staub angesetzt hat.

Aladdin Poster

Aladdin (2019)

Guy Ritchie · Mena Massoud (Aladdin), Will Smith (Genie / Mariner), Naomi Scott (Jasmine), Marwan Kenzari (Jafar), Navid Negahban (Sultan), Nasim Pedrad (Dalia), Billy Magnussen (Prince Anders), Numan Acar (Hakim), Jordan A. Nash (Oma · 129 Min. · TMDB 7,1/10 · Streaming: Disney Plus

Worum geht es in Aladdin?

Aladdin ist ein Straßendieb, der zusammen mit seinem Affen Abu die Basare von Agrabah unsicher macht. Kein Stand, kein noch so wertvoll aussehender Gegenstand ist vor den beiden sicher. Trotzdem hat Aladdin genug von diesem Leben als kleiner Gauner. Er ist fest davon überzeugt, dass er zu etwas Größerem bestimmt ist.

Bei einem seiner Streifzüge begegnet er einer jungen Frau, die sich als einfache Bürgerin ausgibt. Tatsächlich ist sie Prinzessin Jasmine, die sich verkleidet, um unerkannt durch die Stadt zu laufen und mit den Menschen ihres Volkes in Kontakt zu kommen. Aladdin verliebt sich Hals über Kopf und will sie unbedingt wiedersehen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan: Beim Versuch, die Palastmauern zu überwinden, wird er erwischt und landet im Kerker.

Genau in diesem Moment tritt der zwielichtige Jafar auf den Plan, und von da an nimmt die Geschichte ihren märchenhaften Lauf. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, auch wenn die meisten von euch die Wunderlampe wohl schon kommen sehen.

Besetzung und Rollen in Aladdin

Die Besetzung ist eine Mischung aus damals eher unbekannten Gesichtern und einem echten Weltstar. Das sind die wichtigsten Rollen:

Mena Massoud spielt Aladdin mit viel Charme und einer gewissen Lausbubenhaftigkeit, die gut zur Figur passt. Naomi Scott ist für mich die eigentliche Entdeckung des Films: Ihre Jasmine ist selbstbewusst, will mitreden und mehr sein als ein hübsches Ziel für Brautwerber. Marwan Kenzari hat als Jafar die undankbarste Aufgabe, denn gegen das ikonische Vorbild aus dem Zeichentrick anzuspielen ist schwer. Er wirkt eher jung und ehrgeizig als wirklich furchteinflößend.

Will Smith als Genie: Mut zur eigenen Version

Als die ersten Bilder vom blauen Will Smith auftauchten, war das Internet nicht gerade begeistert. Im fertigen Film funktioniert er aber deutlich besser, als viele befürchtet hatten. Smith versucht gar nicht erst, den Geist aus dem Zeichentrickfilm zu kopieren, sondern macht ihn zu seiner eigenen Figur: lässig, redselig, mit ganz viel Showmanship und einem Hauch Melancholie, wenn es um die Frage nach Freiheit geht.

Gerade in den Momenten, in denen der Genie in Menschengestalt neben Aladdin herläuft, blüht Smith richtig auf. Er bringt Witz in den Film und hält das Tempo hoch. Nicht jede Computeranimation sieht heute noch frisch aus, aber das Charisma stimmt. Dazu kommt seine zweite Rolle als Seefahrer, die dem Film einen eigenen erzählerischen Rahmen gibt.

Wie gut ist Aladdin als Film?

Optisch ist Aladdin ein Fest. Agrabah wirkt lebendig, voller Farben, Stoffe und Gewürzstände, und die Musiknummern sind groß inszeniert. Wer Lust auf Kino zum Schwelgen hat, bekommt genau das. Guy Ritchie setzt in den Actionszenen auf Tempo und Dynamik, was dem Anfang des Films richtig gut tut.

Schwächer wird es, wenn der Film zu sehr an seinem Vorbild klebt. Viele Szenen sind fast eins zu eins nachgestellt, und an manchen Stellen fragt man sich, warum man nicht einfach das Original schaut. Mit 129 Minuten ist die Realverfilmung außerdem deutlich länger, und nicht jede zusätzliche Minute ist nötig. Die neuen Ideen, vor allem rund um Jasmine und die Dienerin Dalia, sind dagegen eine echte Bereicherung. Nasim Pedrad bringt als Dalia viel Humor in den Palast.

Mein Eindruck: ein unterhaltsamer, warmherziger Film, der kein Meisterwerk ist, aber als Familienabend hervorragend funktioniert. Die TMDB Bewertung von 7,1 spiegelt das ganz gut wider.

Aladdin streamen: Wo läuft der Film?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, kannst du Aladdin im Abo bei Disney Plus streamen. Wenn du dort ohnehin ein Abo hast, steht dem Filmabend also nichts im Weg. Da sich das Angebot der Streamingdienste immer wieder ändert, lohnt sich vor dem Schauen ein kurzer Blick, ob der Film weiterhin verfügbar ist.

Für wen eignet sich Aladdin?

Mit FSK 6 ist Aladdin klar als Familienfilm gedacht, und genau da liegt seine größte Stärke. Kinder im Grundschulalter haben Spaß an Abu, dem fliegenden Teppich und dem quirligen Genie. Jafar kann für ganz Kleine stellenweise unheimlich wirken, aber im Großen und Ganzen bleibt alles im Rahmen. Bei 129 Minuten solltest du allerdings eine Pause für Snacks einplanen.

Erwachsene, die den Zeichentrickfilm lieben, werden mit gemischten Gefühlen rausgehen: Nostalgie trifft auf Vergleiche. Wer dagegen einfach ein buntes Märchen mit Musik, Romantik und Abenteuer sucht, ist hier genau richtig. Besonders gut passt der Film für:

Ähnliche Filme wie Aladdin

Aladdin gehört zu Disneys Reihe von Realverfilmungen bekannter Zeichentrickklassiker. Wenn dir der Stil gefällt, lohnen sich zum Beispiel Das Dschungelbuch (2016) und Die Schöne und das Biest (2017), die ebenfalls bekannte Disney Geschichten mit echten Schauspielern und viel Technik neu erzählen. Und natürlich bietet sich der direkte Vergleich mit dem Zeichentrickfilm Aladdin von 1992 an, das ist vor allem für Kinder ein spannender Doppelabend.

Häufige Fragen

Wer spielt Aladdin im Film von 2019?

Aladdin wird von Mena Massoud gespielt. An seiner Seite sind Naomi Scott als Jasmine, Will Smith als Genie und Marwan Kenzari als Jafar zu sehen.

Ab wie viel Jahren ist Aladdin freigegeben?

Aladdin hat eine FSK Freigabe ab 6 Jahren und ist damit als Familienfilm geeignet.

Wie lange dauert Aladdin?

Der Film hat eine Laufzeit von 129 Minuten.

Wo kann man Aladdin streamen?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist Aladdin im Abo bei Disney Plus verfügbar.

Wer hat bei Aladdin Regie geführt?

Regie bei der Realverfilmung von 2019 führte Guy Ritchie.

Wann kam Aladdin in die deutschen Kinos?

Aladdin startete am 23. Mai 2019 in den deutschen Kinos.

Lohnt sich Aladdin für deinen nächsten Filmabend?

Wenn du ein buntes, musikalisches Märchen suchst, das die ganze Familie vor den Bildschirm holt, dann ja. Aladdin punktet mit prächtigen Bildern, einer starken Jasmine und einem Will Smith, der als Genie sichtlich Spaß hat. Wer nur den Zeichentrickklassiker im Herzen trägt, sollte die Erwartungen etwas runterschrauben und den Film als eigene Version genießen. Schnapp dir Popcorn, starte Disney Plus und lass dich für gut zwei Stunden nach Agrabah entführen.

Datenquelle: The Movie Database (TMDB), Streaming-Angaben laut JustWatch, Stand 9.10.2026.