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Ratgeber · Aktualisiert: 9.10.2026 · Quelle: TMDB

Alien und Aliens: Die Ripley-Filme in der richtigen Reihenfolge

Wer mit Aliens anfangen will, sollte einen Schritt zurückgehen und mit dem allerersten Film starten, denn die vier Ripley-Filme erzählen eine durchgehende Geschichte. Hier bekommst du die richtige Reihenfolge, einen spoilerfreien Blick auf jeden Teil und eine klare Ansage, welcher Film für welchen Abend taugt.

Kaum eine Filmreihe hat so oft die Tonart gewechselt wie diese. Jeder der vier Filme stammt von einem anderen Regisseur, und das merkst du sofort: Ridley Scott inszeniert puren Horror im Halbdunkel der Nostromo, James Cameron macht aus Aliens einen wuchtigen Actionfilm mit Space Marines, David Fincher setzt auf düstere Verzweiflung, und Jean-Pierre Jeunet bringt eine schräge, fast groteske Note hinein. Die Klammer bleibt immer Sigourney Weaver als Ellen Ripley, eine der großen Heldinnen des Kinos.

Die Reihenfolge ist zum Glück unkompliziert, denn hier entsprechen Erscheinungsjahr und Handlungschronologie einander. Du schaust also einfach von 1979 bis 1997 durch. Ein Hinweis noch: Prometheus von Ridley Scott spielt zeitlich vor dem ersten Alien, gehört aber nicht zu den vier Ripley-Filmen, um die es hier geht. Alle vier Filme haben eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren, und zum Streamen findest du sie laut JustWatch, Stand 09.10.2026, bei Disney Plus.

Die Alien-Filme in der richtigen Reihenfolge

Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt Poster

1. Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) (Alien)

Ridley Scott · Tom Skerritt (Dallas), Sigourney Weaver (Ripley), Veronica Cartwright (Lambert), Harry Dean Stanton (Brett) · 117 Min. · TMDB 8,2/10 · Streaming: Disney Plus

Der Film, mit dem alles beginnt: Die Crew des Frachters Nostromo wird aus dem Tiefschlaf geholt, weil ein Notsignal empfangen wurde. Auf einem unwirtlichen Planeten stößt sie auf das Wrack eines fremden Raumschiffs, und ab da wird es eng, dunkel und sehr ungemütlich. Ridley Scott inszeniert das als Haunted-House-Film im All, mit Sigourney Weaver als Ripley, Tom Skerritt als Dallas, Veronica Cartwright als Lambert und Harry Dean Stanton als Brett.

Was mich bis heute fasziniert: Der Film lässt sich unfassbar viel Zeit, und genau das macht ihn so beklemmend. Das Wesen siehst du kaum, du spürst es. Mit 117 Minuten, Kinostart in Deutschland am 24.10.1979 und einer TMDB-Wertung von 8,2 ist das der Pflichtfilm der Reihe, besonders für alle, die Horror lieber leise als laut mögen.

Aliens - Die Rückkehr Poster

2. Aliens - Die Rückkehr (1986) (Aliens)

James Cameron · Sigourney Weaver (Ripley), Carrie Henn (Newt), Michael Biehn (Corporal Hicks), Paul Reiser (Burke) · 137 Min. · TMDB 8,0/10 · Streaming: Disney Plus

57 Jahre nach den Ereignissen auf der Nostromo wird Ripley im Kälteschlaf treibend gefunden und zur Erde gebracht. Man glaubt ihr nicht, bis der Kontakt zu einer Kolonie auf genau jenem Planeten abbricht. Also fliegt sie mit einem Trupp Space Marines hin. James Cameron dreht damit die Lautstärke voll auf: Statt eines einzelnen Wesens gibt es jetzt Aliens im Plural, und der Titel hält, was er verspricht.

Neben Sigourney Weaver spielen Carrie Henn als Newt, Michael Biehn als Corporal Hicks und Paul Reiser als Burke. Der Film läuft 137 Minuten, kam am 12.11.1986 in die deutschen Kinos und steht bei TMDB bei 8,0. Für mich die perfekte Fortsetzung, weil sie das Original respektiert und trotzdem etwas komplett Eigenes macht. Wer Action mit echtem Nervenkitzel will, ist hier richtig.

Alien 3 Poster

3. Alien 3 (1992) (Alien³)

David Fincher · Sigourney Weaver (Ripley), Charles S. Dutton (Dillon), Charles Dance (Clemens), Paul McGann (Golic) · 114 Min. · TMDB 6,4/10 · Streaming: Disney Plus

Teil drei beginnt unmittelbar nach Aliens und schlägt sofort einen harten, bitteren Ton an. Ripleys Rettungskapsel stürzt auf Fiorina 161 ab, einem trostlosen Planeten mit einer Strafkolonie. Sie ist dort die einzige Frau unter Gefangenen, und schon bald ist sie nicht mehr die einzige Fremde. David Fincher erzählt das rau, rostig und ohne Hoffnungsschimmer, an der Seite von Charles S. Dutton als Dillon, Charles Dance als Clemens und Paul McGann als Golic.

Mit 114 Minuten, Kinostart am 02.09.1992 und einer TMDB-Wertung von 6,4 ist das der umstrittenste Teil. Ehrlich gesagt mag ich ihn trotzdem, gerade wegen seiner Konsequenz. Wenn du düstere Stimmung und eine fast religiös angehauchte Atmosphäre magst, gib ihm eine faire Chance.

Alien - Die Wiedergeburt Poster

4. Alien - Die Wiedergeburt (1997) (Alien Resurrection)

Jean-Pierre Jeunet · Sigourney Weaver (Ripley), Winona Ryder (Call), Dominique Pinon (Vriess), Ron Perlman (Johner) · 109 Min. · TMDB 6,2/10 · Streaming: Disney Plus

200 Jahre nach dem dritten Film holen Militärwissenschaftler an Bord der U.S.M. Auriga Ripley per Klonverfahren zurück, weil sie es auf die Alien-Königin abgesehen haben. Das Ziel: die Wesen als Waffe zu züchten. Was dabei schiefgeht, kannst du dir denken. Jean-Pierre Jeunet bringt eine eigenwillige, verspielte Bildsprache mit, und Sigourney Weaver spielt eine Ripley, die sich spürbar anders anfühlt als zuvor.

Mit dabei sind Winona Ryder als Call, Dominique Pinon als Vriess und Ron Perlman als Johner. Der Film dauert 109 Minuten, startete am 26.11.1997 in Deutschland und kommt bei TMDB auf 6,2. Das ist der schrägste Teil der Reihe, manchmal fast ein Gruselmärchen mit Söldnercharme. Ideal für alle, die nach drei Filmen Lust auf etwas Ungewöhnliches haben.

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge schaue ich die Alien-Filme?

Am besten in der Reihenfolge des Erscheinens: Alien (1979), Aliens: Die Rückkehr (1986), Alien 3 (1992) und Alien: Die Wiedergeburt (1997). Die Handlung baut genau so aufeinander auf.

Muss ich Alien gesehen haben, bevor ich Aliens schaue?

Ja, unbedingt. Aliens setzt 57 Jahre nach dem ersten Film an und bezieht sich direkt auf Ripleys Erlebnisse auf der Nostromo und auf den Planeten aus Teil eins.

Wo kann ich die Alien-Filme streamen?

Laut JustWatch, Stand 09.10.2026, sind alle vier Ripley-Filme im Abo bei Disney Plus verfügbar.

Ab wie vielen Jahren sind die Alien-Filme freigegeben?

Alle vier Filme haben eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren.

Wer hat bei den Alien-Filmen Regie geführt?

Jeder Teil hat einen anderen Regisseur: Ridley Scott (Alien), James Cameron (Aliens), David Fincher (Alien 3) und Jean-Pierre Jeunet (Alien: Die Wiedergeburt).

Wie lang sind die Alien-Filme?

Alien läuft 117 Minuten, Aliens 137 Minuten, Alien 3 114 Minuten und Alien: Die Wiedergeburt 109 Minuten. Für einen Marathon solltest du also gut acht Stunden einplanen.

Welcher Alien-Film passt zu deinem Filmabend?

Wenn du nur Zeit für einen Film hast, entscheide nach Laune: Für langsamen, schleichenden Horror greifst du zum Original mit der Nostromo, für Adrenalin und Teamdynamik zu Aliens. Alien 3 ist die Wahl für Abende, an denen du es richtig finster magst, und Alien: Die Wiedergeburt für alle, die einen ungewöhnlichen, etwas verschrobenen Blick auf die Reihe suchen.

Mein Tipp für Neulinge: Schau die ersten beiden Filme direkt hintereinander. Der Kontrast zwischen Scotts stiller Bedrohung und Camerons Feuerwerk zeigt dir sofort, warum diese Reihe so viele Fans hat. Danach entscheidest du selbst, ob du Ripley auf ihrem weiteren Weg begleitest. Bei Disney Plus liegt laut JustWatch, Stand 09.10.2026, jedenfalls alles bereit, und du brauchst nur noch ein abgedunkeltes Wohnzimmer.

Datenquelle: The Movie Database (TMDB), Streaming-Angaben laut JustWatch, Stand 9.10.2026.