Der Hobbit: Alle Filme der Trilogie in der richtigen Reihenfolge
Der Hobbit ist Peter Jacksons Rückkehr nach Mittelerde: drei Filme, rund acht Stunden Abenteuer, Zwerge, Orks und ein Drache, der jede Szene an sich reißt. Hier findest du die Filme in der richtigen Reihenfolge und erfährst, was dich in jedem Teil erwartet und wo du die Reihe aktuell streamen kannst.
Wer Der Hobbit schauen will, steht vor einer überraschend einfachen Aufgabe: Die Trilogie erzählt eine durchgehende Geschichte, und die Reihenfolge der Kinostarts ist auch die Reihenfolge der Handlung. Von 2012 bis 2014 kam jedes Jahr im Dezember ein neuer Teil in die deutschen Kinos, und genau so solltest du sie auch schauen. Quereinsteigen lohnt sich hier kaum, denn die Filme enden jeweils mitten im Geschehen und machen erst zusammen richtig Sinn.
Die Vorlage ist J. R. R. Tolkiens Roman, der zeitlich vor Der Herr der Ringe spielt. Du brauchst die bekannte Ringe-Trilogie also nicht vorher gesehen zu haben, um mitzukommen. Wer sie kennt, freut sich allerdings über viele Wiedersehen und kleine Verbindungen. Ich finde: Der Hobbit ist die gemütlichere, verspieltere Schwester der großen Saga, mit mehr Humor, mehr Märchenton und einem Hauptdarsteller, der die Rolle des widerwilligen Helden perfekt trifft. Alle drei Teile sind ab 12 Jahren freigegeben und eignen sich damit gut für einen langen Filmabend mit älteren Kindern oder Jugendlichen.
Der Hobbit: Die Reihenfolge auf einen Blick
- Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (2012, 166 Minuten)
- Der Hobbit - Smaugs Einöde (2013, 170 Minuten)
- Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere (2014, 144 Minuten)
Zusammen kommst du auf 480 Minuten, also genau acht Stunden. Plan dir lieber ein ganzes Wochenende ein als einen einzigen Abend, und sorg für reichlich Snacks. Die Hobbits würden es dir nicht anders raten.

1. Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (2012)
Der Auftakt beginnt dort, wo jedes gute Abenteuer beginnen sollte: bei jemandem, der eigentlich gar keine Lust darauf hat. Bilbo Baggins, gespielt von Martin Freeman, lebt zufrieden in seiner Hobbithöhle, bis der Zauberer Gandalf (Ian McKellen) vor der Tür steht. Kurz darauf drängen sich 13 Zwerge in seine Speisekammer, angeführt vom stolzen Thorin Eichenschild, den Richard Armitage mit viel Würde spielt. Ihr Ziel ist es, ihr altes Reich zurückzuerobern, das einst der Drache Smaug zerstörte. Unterwegs warten Trolle, Orks und allerlei Gefahren. James Nesbitt sorgt als Bofur für einige der warmherzigsten Momente.
Der erste Teil nimmt sich Zeit, fast schon zu viel, aber genau das macht seinen Charme aus. Er ist der märchenhafteste der drei Filme und ideal für alle, die Mittelerde einfach wieder betreten wollen. Laufzeit: 166 Minuten, FSK 12. Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, findest du ihn bei Amazon Prime Video (auch in der Variante mit Werbung), Magenta TV+, HBO Max und über den HBO Max Amazon Channel.

2. Der Hobbit - Smaugs Einöde (2013)
Im zweiten Teil zieht das Tempo spürbar an. Die Gruppe um Bilbo, Gandalf und Thorin kämpft sich weiter gen Osten, trifft auf den Hautwechsler Beorn, verirrt sich im unheimlichen Düsterwald mit seinen riesigen Spinnen und gerät an die misstrauischen Waldelben. Über Seestadt geht es schließlich zum Einsamen Berg, und dort wartet er: Smaug. Benedict Cumberbatch leiht dem Drachen seine Stimme und ist auch als Sauron zu hören, und seine Szenen gehören zum Besten der ganzen Trilogie.
Für mich ist Smaugs Einöde der stärkste Film der Reihe. Er ist düsterer, actionreicher und hat mit dem Duell zwischen dem kleinen Hobbit und dem gewaltigen Drachen ein echtes Highlight. Wer beim ersten Teil manchmal ungeduldig wurde, wird hier belohnt. Laufzeit: 170 Minuten, FSK 12. Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, läuft er bei Amazon Prime Video (auch mit Werbung), HBO Max und über den HBO Max Amazon Channel. Magenta TV+ ist für diesen Teil nicht gelistet.

3. Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere (2014)
Das Finale ist der kürzeste und gleichzeitig wuchtigste Teil. Thorin sitzt endlich auf dem Zwergenthron, doch der Preis ist hoch: Die Stadt Esgaroth liegt in Trümmern, ihre Bewohner stehen ohne Obdach da, und Thorin weigert sich zu helfen. Bilbo versucht verzweifelt, zwischen Zwergen, Elben und Menschen zu vermitteln, während sich die Fronten verhärten und die Armeen aufmarschieren. Neben Martin Freeman, Ian McKellen und Richard Armitage ist auch Orlando Bloom als Legolas wieder dabei.
Hier steht die große Schlacht im Mittelpunkt, und Peter Jackson inszeniert sie mit gewohnter Opulenz. Spannender als das Getümmel finde ich aber die Frage, was Gold und Macht aus einem Menschen, oder eben einem Zwerg, machen. Ein emotionaler, würdiger Abschluss. Laufzeit: 144 Minuten, FSK 12. Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, verfügbar bei Amazon Prime Video (auch mit Werbung), Magenta TV+, HBO Max und über den HBO Max Amazon Channel.
Häufige Fragen
In welcher Reihenfolge schaut man Der Hobbit?
Die richtige Reihenfolge ist: Der Hobbit - Eine unerwartete Reise (2012), Der Hobbit - Smaugs Einöde (2013) und Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere (2014). Kinostart und Handlung laufen parallel, du kannst also einfach chronologisch schauen.
Wie viele Hobbit-Filme gibt es?
Die Filmreihe von Peter Jackson besteht aus drei Filmen, die zwischen 2012 und 2014 in die Kinos kamen.
Wie lang sind die Hobbit-Filme insgesamt?
Der erste Teil dauert 166 Minuten, der zweite 170 und der dritte 144 Minuten. Zusammen sind das 480 Minuten, also acht Stunden.
Wo kann man Der Hobbit streamen?
Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, sind alle drei Filme bei Amazon Prime Video, HBO Max und über den HBO Max Amazon Channel verfügbar. Teil eins und drei laufen zusätzlich bei Magenta TV+.
Ab wie viel Jahren ist Der Hobbit freigegeben?
Alle drei Hobbit-Filme haben eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren.
Wer spielt in Der Hobbit mit?
Martin Freeman spielt Bilbo Baggins, Ian McKellen ist Gandalf und Richard Armitage spielt Thorin Eichenschild. Dazu kommen unter anderem James Nesbitt als Bofur, Benedict Cumberbatch als Stimme von Smaug und Orlando Bloom als Legolas.
Lohnt sich Der Hobbit heute noch?
Ganz klar ja, vor allem wenn du Lust auf echtes Abenteuerkino mit Herz hast. Der Hobbit ist leichter und humorvoller als Der Herr der Ringe, hat aber trotzdem große Momente, starke Figuren und mit Smaug einen der eindrucksvollsten Filmdrachen überhaupt. Martin Freeman als Bilbo ist allein schon den Einstieg wert, und Ian McKellen als Gandalf zuzusehen, macht ohnehin immer Freude.
Mein Tipp: Schau die drei Filme an einem Wochenende hintereinander, am besten in der Reihenfolge von oben. Dann wirkt die Geschichte wie ein einziger großer Film, und das Finale trifft dich mit voller Wucht. Wer danach noch nicht genug von Mittelerde hat, weiß ja, welche Trilogie als Nächstes ruft.
