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Ratgeber · Aktualisiert: 9.10.2026 · Quelle: TMDB

Der Marsianer: Warum Matt Damons Überlebenskampf auf dem Mars so viel Spaß macht

Der Marsianer ist einer dieser seltenen Science-Fiction-Filme, die gleichzeitig spannend, klug und richtig witzig sind. Ridley Scott schickt Matt Damon als gestrandeten Botaniker allein auf den roten Planeten, und statt in Verzweiflung zu versinken, fängt der Mann an zu rechnen, zu basteln und Kartoffeln anzubauen. Hier erfährst du, worum es geht, wer mitspielt und wo du den Film streamen kannst.

Wenn ich an Der Marsianer denke, sehe ich zuerst nicht den roten Staub oder die gewaltigen Landschaften, sondern Matt Damon, der in einer zugigen Kuppel sitzt, in eine Kamera grinst und erklärt, dass er sich jetzt aus der Situation herauswissenschaften muss. Genau diese Haltung macht den Film aus. Ridley Scott, der mit Weltraum sonst gern Schrecken verbindet, hat hier einen erstaunlich optimistischen Film gedreht. Einen, der an Köpfchen, Teamwork und Humor glaubt.

Der deutsche Verleihtitel lautet vollständig Der Marsianer: Rettet Mark Watney, im Original heißt der Film schlicht The Martian. Er kam am 8. Oktober 2015 in die deutschen Kinos, läuft 144 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Die Vorlage ist der gleichnamige Roman von Andy Weir. Warum sich der Film auch heute noch lohnt und wo du ihn findest, liest du in den folgenden Abschnitten.

Der Marsianer - Rettet Mark Watney Poster

Der Marsianer - Rettet Mark Watney (2015)

Ridley Scott · Matt Damon (Mark Watney), Jessica Chastain (Melissa Lewis), Kristen Wiig (Annie Montrose), Jeff Daniels (Theodore "Teddy" Sanders), Michael Peña (Rick Martinez), Sean Bean (Mitch Henderson), Kate Mara (Beth Johanssen), S · 144 Min. · TMDB 7,7/10 · Streaming: Amazon Prime Video, Disney Plus, Amazon Prime Video with Ads

Worum geht es in Der Marsianer?

Die NASA treibt mit der Mission Ares III die Erforschung des Mars voran. Sechs Astronauten sind gelandet: Mark Watney, Commander Lewis, Rick Martinez, Chris Beck, Alex Vogel und Beth Johanssen. Mit dabei sind ein Fahrzeug und ein Habitat, in dem die Crew lebt und sogar Nahrung herstellen kann.

Dann zieht ein heftiger Sandsturm auf. Die Technik droht weggefegt zu werden, Commander Lewis befiehlt den sofortigen Aufbruch. Im Chaos wird Watney getroffen, und die Crew hält ihn für tot. Sie startet ohne ihn. Doch der Botaniker lebt. Allein, mit beschädigter Ausrüstung und viel zu wenig Vorräten, muss er aus dem Wenigen, das ihm bleibt, möglichst viel herausholen.

Tatsächlich gelingt es ihm irgendwann, der Erde ein Lebenszeichen zu senden. Bei der NASA unter Direktor Sanders beginnt daraufhin die fieberhafte Planung einer Rettung. Gleichzeitig wagt Watneys eigene Crew eine riskante Mission, um ihren Kollegen heimzuholen. Mehr verrate ich nicht, denn der Spaß liegt darin, jede neue Hürde gemeinsam mit Watney zu nehmen.

Besetzung und Rollen: ein Ensemble der Extraklasse

Der Film ruht zum großen Teil auf den Schultern von Matt Damon, aber rund um ihn hat Ridley Scott eine Besetzung versammelt, bei der man staunt, wer alles in kleineren Rollen auftaucht.

Damon trägt viele Szenen völlig allein, oft nur im Dialog mit einer Kamera, und das funktioniert erstaunlich gut. Sein Watney ist sarkastisch, verletzlich und unfassbar stur. Auf der Erde liefern sich Jeff Daniels, Chiwetel Ejiofor, Sean Bean und Kristen Wiig herrlich nüchterne Debatten über Risiken und Verantwortung. Und an Bord sorgt vor allem Michael Peña für Wärme und Lockerheit.

Was Der Marsianer so besonders macht

Die meisten Filme über Menschen, die allein im Weltraum festsitzen, setzen auf Bedrohung und Einsamkeit. Der Marsianer geht einen anderen Weg. Der Film ist im Kern eine Problemlösungsgeschichte. Jede Szene stellt eine Frage: Wie bekomme ich Wasser? Wie halte ich mich warm? Wie rede ich mit der Erde? Und Watney beantwortet sie mit Wissen, Improvisation und einem trockenen Witz.

Dazu kommt der Humor. Ridley Scott ist nicht gerade als Komödienregisseur bekannt, aber hier stimmt das Timing. Die Videotagebücher, die Watney aufnimmt, sind kleine Stand-up-Nummern, die trotzdem nie die Gefahr kleinreden. Wenn etwas schiefgeht, und es geht oft etwas schief, sitzt der Schlag umso tiefer.

Visuell ist der Film ein Fest. Die Marslandschaft wirkt weit, rau und gleichzeitig fast schön, und gerade der Kontrast zwischen dieser Leere und dem kleinen, vollgestopften Habitat erzeugt eine ganz eigene Stimmung. Wer einen großen Fernseher hat, sollte ihn hier nutzen.

Wo kann ich Der Marsianer streamen?

Gute Nachricht: Du musst nicht lange suchen. Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist Der Marsianer: Rettet Mark Watney in Deutschland bei folgenden Anbietern im Abo enthalten:

Streaming-Kataloge ändern sich regelmäßig. Wirf vor dem Filmabend also kurz einen Blick in die App deines Anbieters, ob der Film dort noch verfügbar ist.

Für wen lohnt sich der Film?

Ganz ehrlich: für fast alle. Wer harte Science-Fiction liebt, freut sich über die Liebe zum technischen Detail. Wer mit dem Genre sonst wenig anfangen kann, wird vom Humor und von Matt Damons Charme abgeholt. Die FSK 12 passt gut, der Film eignet sich also auch für einen Abend mit Teenagern, die vielleicht noch einen kleinen Motivationsschub für Mathe und Naturwissenschaften gebrauchen können.

Weniger glücklich wirst du, wenn du Weltraumhorror im Stil von Aliens und Monstern erwartest. Hier gibt es keine Kreaturen. Der Gegner ist der Planet selbst, die Physik und die knappe Zeit. Und mit 144 Minuten solltest du dir bewusst einen gemütlichen Abend reservieren.

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Wenn dich Der Marsianer gepackt hat, findest du hier ein paar Titel mit verwandter Stimmung:

Häufige Fragen

Wer spielt in Der Marsianer mit?

Die Hauptrolle des Mark Watney spielt Matt Damon. Dazu kommen unter anderem Jessica Chastain als Commander Melissa Lewis, Jeff Daniels als NASA-Direktor Teddy Sanders, Kristen Wiig, Michael Peña, Sean Bean, Kate Mara, Sebastian Stan, Aksel Hennie und Chiwetel Ejiofor.

Wo kann man Der Marsianer streamen?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist der Film bei Amazon Prime Video, Amazon Prime Video with Ads und Disney Plus im Abo verfügbar.

Wie lang ist Der Marsianer?

Der Film läuft 144 Minuten, also knapp zweieinhalb Stunden.

Ab wie viel Jahren ist Der Marsianer freigegeben?

Der Marsianer hat eine Freigabe ab 12 Jahren (FSK 12).

Wer hat bei Der Marsianer Regie geführt?

Regie führte Ridley Scott. Der Film kam am 8. Oktober 2015 in die deutschen Kinos.

Wie heißt Der Marsianer im Original?

Der Originaltitel lautet The Martian. Der vollständige deutsche Titel ist Der Marsianer: Rettet Mark Watney.

Lohnt sich Der Marsianer auch beim zweiten Mal noch?

Auf jeden Fall. Selbst wenn du weißt, wie es ausgeht, macht es Spaß, Watney beim Tüfteln zuzusehen und die kleinen Pointen zu entdecken, die man beim ersten Mal überhört hat. Der Marsianer ist Wohlfühlkino im Raumanzug: spannend, klug und mit einem Grundvertrauen in Menschen, das gerade gut tut. Schnapp dir also eine Schüssel Snacks, vielleicht sogar Bratkartoffeln, und starte den Film bei deinem Streamingdienst. Danach willst du garantiert über Botanik reden.

Datenquelle: The Movie Database (TMDB), Streaming-Angaben laut JustWatch, Stand 9.10.2026.