I, Robot: Will Smith ermittelt gegen die Maschinen
I, Robot ist einer dieser Filme, die man beim Zappen erwischt und dann bis zum Abspann nicht mehr loslässt. Will Smith spielt einen Cop, der Robotern grundsätzlich misstraut, und ausgerechnet er muss einen Mord aufklären, bei dem eine Maschine unter Verdacht steht. Hier erfährst du, worum es geht, wer mitspielt und wo der Film gerade läuft.
Wenn du nach I, Robot suchst, hast du vermutlich Bilder im Kopf: weiße, fast durchsichtige Roboter, ein schlecht gelaunter Will Smith in Lederjacke und ein Chicago, das sauber, hell und ein bisschen zu perfekt wirkt. Der Film von Regisseur Alex Proyas kam am 5. August 2004 in die deutschen Kinos und hat sich seitdem einen festen Platz im Sci-Fi-Regal vieler Leute gesichert. Bei TMDB steht er bei soliden 7,0 Punkten, und ehrlich gesagt finde ich, dass er besser gealtert ist, als man es einem Blockbuster aus dieser Zeit zutrauen würde.
Das liegt vor allem an der Frage, die unter all der Action brodelt: Was passiert, wenn wir Maschinen so viel Verantwortung übertragen, dass sie anfangen, selbst zu entscheiden, was gut für uns ist? Der Film greift dafür lose die Robotergeschichten von Isaac Asimov auf, inklusive der berühmten Robotergesetze, und macht daraus einen temporeichen Krimi mit ordentlich Wumms.

I, Robot (2004)
Worum geht es in I, Robot?
Wir schreiben das Jahr 2035, Schauplatz ist Chicago. Roboter gehören hier zum Alltag wie bei uns heute das Smartphone. Sie gehen einkaufen, führen den Hund aus und erledigen all die Dinge, auf die Menschen keine Lust haben. Damit dabei nichts schiefgeht, sind die Maschinen mit speziellen Sicherheitsvorkehrungen programmiert. Ein Roboter darf einem Menschen nicht schaden, so lautet das Versprechen, auf dem diese ganze Gesellschaft aufgebaut ist.
Fast alle glauben daran. Nur Detective Del Spooner nicht. Er gilt bei seinen Kollegen als leicht paranoid, weil er den Blechkameraden auf Schritt und Tritt misstraut. Dann landet ein Mordfall auf seinem Tisch, und der Hauptverdächtige ist ausgerechnet ein Roboter namens Sonny. Für Spooner ist das die Bestätigung, auf die er insgeheim immer gewartet hat.
Gemeinsam mit der Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin versucht er, den rätselhaften Fall aufzuklären. Je tiefer die beiden graben, desto klarer wird, dass hinter dem einzelnen Todesfall etwas viel Größeres steckt. Was genau, verrate ich hier natürlich nicht. Nur so viel: Die Entdeckung, die Spooner macht, ist alles andere als beruhigend.
Besetzung und Rollen: Wer spielt in I, Robot mit?
Der Film steht und fällt mit Will Smith, und der liefert genau das, wofür man ihn in dieser Phase seiner Karriere geliebt hat: Sprüche, Coolness und trotzdem einen Kern, der verletzlich wirkt. Rund um ihn hat Alex Proyas ein starkes Ensemble versammelt.
- Will Smith als Detective Del Spooner, der Robotern nicht über den Weg traut
- Bridget Moynahan als Dr. Susan Calvin, Roboterpsychologin und widerwillige Partnerin
- Alan Tudyk leiht dem Roboter Sonny seine Stimme
- James Cromwell als Dr. Alfred Lanning
- Bruce Greenwood als Lawrence Robertson
- Chi McBride als Lt. John Bergin, Spooners Vorgesetzter
- Adrian Ricard als Granny
- Fiona Hogan als Stimme von V.I.K.I.
- Jerry Wasserman als Baldez
- Peter Shinkoda als Chin
Mein heimlicher Star ist Sonny. Alan Tudyk gibt dieser Figur eine Stimme, die neugierig, verunsichert und fast kindlich klingt. Gerade weil Spooner in ihm nur eine Maschine sieht, entsteht zwischen den beiden eine Spannung, die den Film trägt.
Laufzeit, FSK und Genre
I, Robot läuft 115 Minuten, also knapp zwei Stunden. Das ist eine angenehme Länge: genug Zeit, um die Welt aufzubauen, aber kein Gramm Fett zu viel. Die FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben. Für einen Familienabend mit Teenagern passt das gut, für jüngere Kinder sind einige Actionszenen aber zu heftig.
Genremäßig bewegt sich der Film zwischen Action und Science Fiction, mit einem deutlichen Krimi-Einschlag. Im Kern ist das eine klassische Ermittlerstory: Ein Cop, ein Toter, ein Verdächtiger, und niemand will ihm glauben. Nur dass der Verdächtige eben aus Metall ist.
Wo kann man I, Robot streamen?
Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist I, Robot in Deutschland bei Disney Plus im Abo enthalten. Wenn du dort schon ein Konto hast, kannst du also direkt loslegen. Streaming-Kataloge ändern sich allerdings regelmäßig, ein kurzer Blick vorab schadet nie.
Warum sich I, Robot heute noch lohnt
Als der Film rauskam, wirkten Haushaltsroboter wie reine Fantasie. Heute reden wir ständig über künstliche Intelligenz, über Systeme, die Entscheidungen für uns treffen, und über die Frage, wie viel Kontrolle wir abgeben wollen. Plötzlich fühlt sich I, Robot erstaunlich aktuell an.
Dazu kommt, dass Alex Proyas ein Händchen für Bilder hat. Das Chicago von 2035 sieht kühl und glatt aus, die Roboter haben dieses leicht unheimliche Design, bei dem man nie ganz weiß, ob sie freundlich oder bedrohlich sind. Und wenn es actionreich wird, dann richtig. Manche Effekte merkt man dem Alter an, klar. Das stört aber weniger, als man denkt, weil die Geschichte einen bei der Stange hält.
Was mir besonders gefällt: Der Film macht es sich nicht zu einfach. Spooners Misstrauen wirkt am Anfang wie eine Marotte, fast schon lächerlich. Mit der Zeit begreifst du, dass hinter seiner Haltung mehr steckt, und genau das gibt der Figur Tiefe.
Für wen ist I, Robot das Richtige?
Wenn du Sci-Fi magst, die nicht allzu verkopft ist, bist du hier goldrichtig. I, Robot ist zugänglich, unterhaltsam und hat trotzdem genug Ideen, über die man hinterher noch reden kann.
- Fans von Will Smith in Actionrollen kommen voll auf ihre Kosten.
- Wer Krimis mag, wird die Ermittlungsstruktur lieben.
- Für alle, die sich für das Thema KI interessieren, ist der Film ein guter Einstieg in große Fragen.
- Als Filmabend mit Freunden funktioniert er hervorragend, weil er Tempo hat und niemanden überfordert.
Wer dagegen langsame, philosophische Science Fiction sucht, bei der jede Einstellung fünf Minuten dauert, wird hier eher zu viel Krawall finden.
Ähnliche Filme, wenn dir I, Robot gefallen hat
Falls du nach dem Abspann Lust auf mehr hast, schau dir Filme an, in denen Menschen und Maschinen aneinandergeraten oder in denen ein Ermittler in einer futuristischen Stadt einem Geheimnis auf der Spur ist. Klassiker wie Blade Runner spielen mit ganz ähnlichen Fragen, nur deutlich düsterer. Wenn du eher bei der Action bleiben willst, sind die Terminator-Filme eine naheliegende Wahl. Und wer neugierig auf die Vorlage geworden ist, kann zu den Robotergeschichten von Isaac Asimov greifen, die sich lesen lassen wie kleine Denkaufgaben.
Häufige Fragen
Worum geht es in I, Robot?
Im Chicago des Jahres 2035 ermittelt Detective Del Spooner in einem Mordfall. Hauptverdächtiger ist der Roboter Sonny. Zusammen mit der Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin stößt Spooner auf eine erschreckende Entdeckung.
Wer spielt die Hauptrolle in I, Robot?
Will Smith spielt Detective Del Spooner. An seiner Seite sind Bridget Moynahan als Dr. Susan Calvin, James Cromwell als Dr. Alfred Lanning und Bruce Greenwood als Lawrence Robertson zu sehen. Alan Tudyk spricht den Roboter Sonny.
Wo kann ich I, Robot streamen?
Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist I, Robot in Deutschland im Abo von Disney Plus enthalten.
Ab wie viel Jahren ist I, Robot freigegeben?
Der Film hat eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren.
Wie lang ist I, Robot?
I, Robot hat eine Laufzeit von 115 Minuten.
Wer hat bei I, Robot Regie geführt?
Regie führte Alex Proyas. Der Film kam am 5. August 2004 in die deutschen Kinos.
Traust du den Robotern nach diesem Film noch?
I, Robot ist einer dieser Filme, bei denen du dich hinterher dabei ertappst, deinen Saugroboter ein bisschen skeptischer anzuschauen. Will Smith in Bestform, ein toll gesprochener Sonny und eine Frage, die heute relevanter wirkt als 2004: Das reicht locker für einen richtig guten Abend. Wenn du Disney Plus hast, gibt es eigentlich keine Ausrede mehr. Und danach darfst du gern selbst entscheiden, ob Spooner paranoid war oder einfach nur recht hatte.
