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Ratgeber · Aktualisiert: 9.10.2026 · Quelle: TMDB

Maleficent: Mächte der Finsternis, Jolie gegen Pfeiffer im Märchenkrieg

Maleficent: Mächte der Finsternis schickt Angelina Jolie 2019 zurück in die magischen Moore, und diesmal bekommt sie eine Gegenspielerin, die ihr ebenbürtig ist. Michelle Pfeiffer als eiskalte Königin Ingrith macht aus der geplanten Märchenhochzeit einen Krieg zwischen Menschen und Feen. Hier erfährst du, worum es geht, wer mitspielt und wo du den Film streamen kannst.

Wenn ein Disney Film schon im Titel von Mächten der Finsternis spricht, darfst du etwas mehr Dunkelheit erwarten als bei einem gewöhnlichen Familienabenteuer. Maleficent: Mächte der Finsternis (Originaltitel: Maleficent: Mistress of Evil) ist die Fortsetzung des ersten Maleficent Films und erzählt die Geschichte der gehörnten Fee weiter, die einst als Bösewicht aus Dornröschen bekannt wurde. Regie führte Joachim Rønning, in Deutschland lief der Film am 17. Oktober 2019 in den Kinos an.

Ich sage es direkt: Der Film ist kein stilles Märchen, sondern ein opulentes, lautes Fantasyspektakel mit Schlachtszenen, prächtigen Kostümen und einem Duell zweier Leinwandgrößen, das allein schon das Einschalten lohnt. Ob er dir gefällt, hängt vor allem davon ab, wie viel Lust du auf großes Bombast Kino mit Herz hast.

Maleficent - Mächte der Finsternis Poster

Maleficent - Mächte der Finsternis (2019)

Joachim Rønning · Angelina Jolie (Maleficent), Elle Fanning (Princess Aurora), Harris Dickinson (Prince Phillip), Michelle Pfeiffer (Queen Ingrith), Sam Riley (Diaval), Chiwetel Ejiofor (Conall), Ed Skrein (Borra), Robert Lindsay (King Jo · 119 Min. · TMDB 7,3/10 · Streaming: Disney Plus

Worum geht es in Maleficent: Mächte der Finsternis?

Seit dem ersten Teil sind Jahre vergangen. Prinzessin Aurora ist kein kleines Mädchen mehr, sondern eine erwachsene Frau, die über die magischen Moore wacht. Gemeinsam mit ihrer Patin Maleficent schützt sie das Waldkönigreich und seine Bewohner. Maleficent selbst wirkt fast entspannt: Die Fee hat mit ihrer schrecklichen Vergangenheit abgeschlossen und genießt den Frieden.

Dann hält Prinz Philipp um Auroras Hand an. Die Hochzeit soll das menschliche Königreich Ulstead mit dem Reich der Moore vereinen, ein politisch kluger Schritt, könnte man meinen. Doch mit der Verlobung tritt Königin Ingrith in Maleficents Leben, Auroras zukünftige Schwiegermutter. Und spätestens beim ersten gemeinsamen Abendessen merkst du, dass hier zwei Frauen aufeinandertreffen, die sich gegenseitig nichts schenken.

Zwischen Menschen und Feen schwelt das alte Misstrauen weiter, und als eine neue dunkle Macht aufzieht, steht Maleficent und Aurora ein Kampf bevor, der alles zerstören könnte, was sie sich gemeinsam aufgebaut haben. Mehr verrate ich nicht, denn gerade die zweite Hälfte lebt von ihren Wendungen.

Besetzung und Rollen

Die Besetzung ist für einen Familienfilm erstaunlich hochkarätig. Hier die wichtigsten Namen im Überblick:

Jolie trägt die Rolle wieder mit dieser Mischung aus Spott, Stolz und verletzlicher Wärme, die Maleficent so besonders macht. Ihre Wangenknochen allein könnten Glas schneiden, aber die besten Momente sind die, in denen sie unsicher wird, etwa wenn sie sich auf den Besuch bei der zukünftigen Schwiegerfamilie vorbereitet.

Der eigentliche Coup ist Michelle Pfeiffer. Ihre Ingrith lächelt, während sie Gift versprüht, und genau darin liegt der Reiz: Sie ist die elegantere, menschliche Version des Bösen. Sam Riley als Diaval, Maleficents treuer Rabe in Menschengestalt, sorgt für den trockenen Humor, und mit Chiwetel Ejiofor und Ed Skrein kommen neue Figuren hinzu, die Maleficents Welt deutlich erweitern.

Wie gut ist der Film wirklich?

Optisch ist Maleficent: Mächte der Finsternis ein Fest. Die Moore leuchten in Farben, die fast zu schön für diese Welt sind, Ulsteads Schloss strotzt vor Gold und Prunk, und die Kostüme der beiden Königinnen sind kleine Kunstwerke. Wer gern in fremde Welten abtaucht, bekommt hier reichlich Futter.

Erzählerisch macht der Film es sich manchmal etwas leicht. Die Geschichte folgt bekannten Bahnen, und im großen Finale überlagern die Effekte gelegentlich die Gefühle. Trotzdem funktioniert der emotionale Kern: die Beziehung zwischen Maleficent und Aurora, eine Mutter Tochter Geschichte ohne Blutsverwandtschaft, die sich durch den ganzen Film zieht. Auf TMDB steht der Film bei einer Bewertung von 7,3, was ziemlich gut zu meinem Eindruck passt: kein Meisterwerk, aber ein sehr unterhaltsamer Abend.

Laufzeit, FSK und Einordnung in die Maleficent Filmreihe

Der Film läuft 119 Minuten, also knapp zwei Stunden. Die FSK hat ihn ab 12 Jahren freigegeben. Das ist bei einem Disney Märchen ein deutliches Signal: Die Schlachten sind düsterer und intensiver als im ersten Teil, und manche Szenen dürften sehr junge Kinder überfordern.

In der Maleficent Filmreihe ist Mächte der Finsternis der zweite Teil. Den ersten Film aus dem Jahr 2014 solltest du idealerweise vorher sehen, weil du dann die Bindung zwischen Maleficent und Aurora besser verstehst. Zwingend nötig ist es aber nicht, der Film erklärt das Wichtigste nebenbei. Wer Disneys klassisches Dornröschen kennt, entdeckt zusätzlich ein paar vertraute Figuren in neuem Licht.

Maleficent: Mächte der Finsternis streamen

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, kannst du Maleficent: Mächte der Finsternis bei Disney Plus im Abo streamen. Das passt natürlich, schließlich handelt es sich um eine Disney Produktion. Wenn du ohnehin ein Abo hast, steht einem Doppelabend mit Teil eins und Teil zwei also nichts im Weg.

Streaming Kataloge ändern sich allerdings regelmäßig. Schau im Zweifel kurz selbst nach, ob der Film zum Zeitpunkt deines Filmabends noch verfügbar ist.

Für wen lohnt sich der Film?

Ich würde den Film vor allem diesen Leuten ans Herz legen:

Weniger glücklich wirst du, wenn du subtile, überraschende Geschichten erwartest. Der Film setzt auf große Gesten und klare Fronten. Wer damit leben kann, hat zwei sehr kurzweilige Stunden.

Was du nach dem Film schauen kannst

Hat dich die Welt der Moore gepackt, ist der naheliegendste Tipp der erste Teil der Maleficent Filmreihe, falls du ihn noch nicht kennst. Danach lohnt sich ein Blick auf Disneys Zeichentrickklassiker Dornröschen: Spannend ist dabei weniger die Handlung als der Vergleich, wie anders Maleficent dort gezeichnet ist. Aus der eindimensionalen Hexe wurde in den neuen Filmen eine Figur mit Wunden, Witz und Würde, und genau dieser Perspektivwechsel macht den Reiz der Reihe aus.

Häufige Fragen

Wo kann ich Maleficent: Mächte der Finsternis streamen?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist der Film bei Disney Plus im Abo verfügbar.

Ab wie vielen Jahren ist Maleficent: Mächte der Finsternis freigegeben?

Die FSK hat den Film ab 12 Jahren freigegeben. Einige Kampfszenen sind recht düster und für kleine Kinder eher nicht geeignet.

Wie lang ist Maleficent: Mächte der Finsternis?

Der Film hat eine Laufzeit von 119 Minuten.

Wer spielt Königin Ingrith in Maleficent 2?

Königin Ingrith wird von Michelle Pfeiffer gespielt. Sie ist die Mutter von Prinz Philipp und Maleficents große Gegenspielerin.

Muss ich den ersten Maleficent Film vorher gesehen haben?

Empfehlenswert ist es, weil du die Beziehung zwischen Maleficent und Aurora dann besser verstehst. Die Fortsetzung ist aber auch ohne Vorwissen verständlich.

Wer hat Regie bei Maleficent: Mächte der Finsternis geführt?

Regie führte Joachim Rønning. Der Film kam am 17. Oktober 2019 in die deutschen Kinos.

Ist Maleficent: Mächte der Finsternis besser als Teil eins?

Das ist am Ende Geschmackssache. Der erste Teil hat die stärkere Überraschung auf seiner Seite, weil er eine bekannte Schurkin völlig neu erzählt. Mächte der Finsternis ist dafür größer, prächtiger und hat mit Michelle Pfeiffer eine Gegenspielerin, die Angelina Jolie richtig fordert. Wenn du Lust auf ein bildgewaltiges Märchen mit Biss hast, starte den Film bei Disney Plus und entscheide selbst, welche Königin dich mehr fasziniert.

Datenquelle: The Movie Database (TMDB), Streaming-Angaben laut JustWatch, Stand 9.10.2026.