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Ratgeber · Aktualisiert: 9.10.2026 · Quelle: TMDB

The Handmaid's Tale auf Netflix: Die dystopische Serie um Gilead komplett streamen

The Handmaid's Tale läuft auf Netflix, und zwar als abgeschlossene Serie mit sechs Staffeln und 66 Folgen. Elisabeth Moss spielt June, eine Frau, die in einem religiösen Unrechtsstaat zur Gebärmaschine degradiert wird und trotzdem nicht aufgibt. Hier erfährst du, worauf du dich einlässt und wo du sonst noch einschalten kannst.

Wer nach The Handmaid's Tale auf Netflix sucht, will meistens eines wissen: Kann ich das jetzt sofort schauen? Die kurze Antwort lautet ja. Die längere Antwort ist spannender, denn The Handmaid's Tale - Der Report der Magd gehört zu den Serien, die man nicht nebenbei laufen lässt. Sie packt dich, sie tut weh, und sie lässt dich nach manchen Folgen erst mal still auf dem Sofa sitzen.

Die Serie von Bruce Miller startete 2017 beim US-Sender Hulu und endete nach sechs Staffeln im Mai 2025. Damit hast du jetzt den großen Vorteil, die komplette Geschichte am Stück erleben zu können, ohne jahrelang auf Fortsetzungen zu warten. Ich finde: Genau das ist die beste Art, Gilead zu betreten. Mit genug Taschentüchern und ein paar Pausen für frische Luft.

The Handmaid's Tale - Der Report der Magd Poster

The Handmaid's Tale - Der Report der Magd (2017)

Bruce Miller · Elisabeth Moss (June Osborne / Offred / Ofjoseph), Yvonne Strahovski (Serena Joy Waterford), Samira Wiley (Moira Strand) · 6 Staffeln, 66 Folgen · TMDB 8,1/10 · Streaming: Netflix, Amazon Prime Video, Amazon Prime Video with Ads, Netflix Standard with Ads

  • Staffel 1: 10 Folgen (ab 26.4.2017)
  • Staffel 2: 13 Folgen (ab 25.4.2018)
  • Staffel 3: 13 Folgen (ab 5.6.2019)
  • Staffel 4: 10 Folgen (ab 28.4.2021)
  • Staffel 5: 10 Folgen (ab 14.9.2022)
  • Staffel 6: 10 Folgen (ab 8.4.2025)

Worum geht es in The Handmaid's Tale?

Die Zukunft meint es nicht gut mit den Menschen. Umweltkatastrophen haben dafür gesorgt, dass ein Großteil der Frauen unfruchtbar geworden ist. Ein Teil der USA hat sich abgespalten und nennt sich nun Gilead, ein totalitärer Staat, der seine Bürgerinnen in starre Kasten einteilt.

Im Mittelpunkt steht Desfred, im Original Offred. Sie ist eine der wenigen noch fruchtbaren Frauen und muss als Magd im Haushalt eines Commanders dienen. Mägde werden zu sexueller Dienerschaft gezwungen, als letzter verzweifelter Versuch, dem verwüsteten Land Nachwuchs zu verschaffen. Ihr Name ist dabei kein Name mehr, sondern eine Besitzanzeige: Sie gehört dem Mann, in dessen Haus sie lebt.

Desfred hat ein einziges Ziel: Sie will ihre Tochter wiederfinden, die man ihr weggenommen hat. Dafür muss sie sich zwischen Commandern, deren oft grausamen Ehefrauen und anderen Mägden behaupten. Das Perfide daran: Jede Person in ihrem Umfeld könnte eine Spionin für Gilead sein. Vertrauen ist hier gefährlicher als jede offene Rebellion.

Was die Serie so stark macht, ist die Nähe. Die Kamera klebt förmlich an Junes Gesicht, du hörst ihre Gedanken, ihren bitteren Sarkasmus, ihre Wut. Dadurch fühlt sich Gilead nie wie eine ferne Fantasiewelt an, sondern unangenehm greifbar.

Besetzung und Rollen: Wer spielt wen?

Die Serie lebt von einem Ensemble, das selbst in kleinen Gesten enorm viel erzählt. Die drei zentralen Figuren:

Besonders das Duell zwischen Moss und Strahovski ist ein Fest für alle, die gutes Schauspiel lieben. Zwei Frauen, die einander brauchen und verachten, oft im selben Moment.

Staffeln und Folgen in der richtigen Reihenfolge

Die Serie ist abgeschlossen. Insgesamt kommst du auf 6 Staffeln mit 66 Folgen. So verteilen sie sich:

Die letzte Folge lief am 27. Mai 2025. Du musst die Staffeln einfach chronologisch schauen, Zeitsprünge oder Spin-off-Zwischenstopps brauchst du nicht zu beachten. Mein Tipp: Die erste Staffel ist ein nahezu perfektes Stück Fernsehen und funktioniert fast wie ein abgeschlossener Roman. Gib ihr unbedingt eine Chance, selbst wenn dir der Einstieg schwerfällt.

The Handmaid's Tale auf Netflix und anderswo streamen

Gute Nachricht für alle Abonnentinnen und Abonnenten: Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist The Handmaid's Tale - Der Report der Magd bei Netflix im Abo enthalten, auch im Tarif Netflix Standard mit Werbung.

Falls du kein Netflix hast, gibt es laut JustWatch zum selben Stand weitere Flatrate-Optionen:

Streaming-Kataloge ändern sich regelmäßig. Wirf deshalb vor einem längeren Serienmarathon kurz einen Blick in die App deines Anbieters, damit dich nicht mitten in Staffel 4 eine böse Überraschung erwartet.

Wie hart ist die Serie wirklich?

Ehrlich gesagt: ziemlich hart. Die Serie zeigt sexuelle Gewalt, Folter, Hinrichtungen und psychische Grausamkeit, und sie schaut dabei selten weg. Das ist keine Effekthascherei, sondern Absicht. Gilead soll sich unerträglich anfühlen, damit du verstehst, warum June und die anderen Frauen so verzweifelt kämpfen.

Wenn dich solche Themen stark belasten, schau lieber in kleineren Portionen. Ein oder zwei Folgen am Abend reichen völlig. Binge-Watching kann hier schnell aufs Gemüt schlagen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Momente der Solidarität und des Widerstands, die richtig gut tun und zeigen, warum sich das Durchhalten lohnt.

Für wen lohnt sich The Handmaid's Tale?

Die Serie ist ideal für dich, wenn du:

Eher nichts ist sie für dich, wenn du nach einem langen Tag einfach abschalten willst. Leichte Unterhaltung sieht anders aus. Mit einer TMDb-Bewertung von 8,1 gehört die Serie aber klar zu den Titeln, die ein großes Publikum überzeugt haben.

Ähnliche Serien für danach

Wenn dich Gilead nicht loslässt, passen Serien mit ähnlich beklemmender Stimmung gut als nächstes Projekt. Interessant sind etwa Black Mirror mit seinen düsteren Zukunftsvisionen oder Westworld, wo es ebenfalls um Kontrolle, Unterdrückung und Befreiung geht. Prüfe bei diesen Titeln aber selbst, wo sie aktuell verfügbar sind.

Und falls du lieber zur Quelle zurückkehrst: Die Serie basiert auf dem Roman Der Report der Magd von Margaret Atwood. Nach dem Schauen ist das Buch eine spannende Ergänzung, weil es Junes Innenleben noch stiller und unheimlicher schildert.

Häufige Fragen

Ist The Handmaid's Tale auf Netflix?

Ja. Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, ist die Serie bei Netflix im Abo enthalten, auch im Tarif Netflix Standard mit Werbung.

Wie viele Staffeln hat The Handmaid's Tale?

Die Serie hat 6 Staffeln mit insgesamt 66 Folgen. Die Staffeln 2 und 3 haben je 13 Folgen, alle anderen je 10.

Ist The Handmaid's Tale abgeschlossen?

Ja, die Serie ist beendet. Die letzte Folge von Staffel 6 lief am 27. Mai 2025.

Wer spielt die Hauptrolle in The Handmaid's Tale?

Elisabeth Moss spielt June Osborne, die in Gilead als Offred und später als Ofjoseph dienen muss. An ihrer Seite stehen Yvonne Strahovski als Serena Joy Waterford und Samira Wiley als Moira Strand.

Wo kann ich The Handmaid's Tale außer bei Netflix streamen?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, gibt es die Serie auch bei Amazon Prime Video (mit und ohne Werbung), im MGM Plus Amazon Channel und bei Magenta TV+.

Wer hat The Handmaid's Tale entwickelt?

Die Serie stammt von Bruce Miller und lief ursprünglich beim US-Sender Hulu.

Bist du bereit für Gilead?

The Handmaid's Tale ist keine Serie, die man einfach so wegguckt. Sie verlangt dir etwas ab, aber sie gibt dir auch eine Menge zurück: eine der stärksten Hauptdarstellerinnen der letzten Jahre, eine Welt, die erschreckend plausibel wirkt, und eine Heldin, deren Mut ansteckt. Da die Serie nun komplett vorliegt und bei Netflix im Abo läuft, gibt es eigentlich keine Ausrede mehr. Starte mit Staffel 1, nimm dir Zeit und lass dich packen. Danach wirst du Junes Blick in die Kamera nicht mehr vergessen.

Datenquelle: The Movie Database (TMDB), Streaming-Angaben laut JustWatch, Stand 9.10.2026.