Transformers in der richtigen Reihenfolge: Michael Bays Roboter-Krawall
Wer die Transformers-Filme in der richtigen Reihenfolge schauen will, hat mit der Michael-Bay-Reihe fünf Brocken vor sich, die zusammen weit über zwölf Stunden Explosionen, verwandelte Sportwagen und Optimus-Prime-Ansprachen liefern. Hier bekommst du die Filme sauber sortiert, mit Besetzung, Laufzeit und einer ehrlichen Einschätzung, welcher Teil sich wirklich lohnt.
Die Transformers-Reihe von Michael Bay ist das, was man liebevoll Blockbuster-Kino ohne Bremse nennt. Zwischen 2007 und 2017 hat Bay fünf Filme über die Autobots und die Decepticons inszeniert, zwei außerirdische Roboterrassen, die ihren uralten Krieg ausgerechnet auf der Erde austragen. Die ersten drei Teile erzählen die Geschichte von Sam Witwicky, gespielt von Shia LaBeouf, ab dem vierten Film übernimmt Mark Wahlberg als Tüftler Cade Yeager. Eine Konstante gibt es über alle Teile hinweg: Peter Cullen leiht Optimus Prime im Original seine tiefe, unverwechselbare Stimme.
Die Reihenfolge ist hier zum Glück simpel, denn die Erscheinungsjahre entsprechen der Chronologie der Handlung. Du schaust also einfach von 2007 bis 2017 durch. Alle fünf Filme haben eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren und sind damit auch für ältere Kids geeignet, die mit Roboterspielzeug groß geworden sind. Plan aber Zeit ein: Die meisten Teile knacken locker die Zweieinhalb-Stunden-Marke. Ich sag es ehrlich, wer hier Tiefgang sucht, ist falsch. Wer aber Lust auf lautes, bombastisches Popcornkino hat, bekommt genau das, und zwar reichlich.

1. Transformers (2007)
Transformers (2007) ist der Startschuss und für mich bis heute der beste Teil der Reihe. Teenager Sam Witwicky (Shia LaBeouf) will eigentlich nur ein Auto, um Mikaela (Megan Fox) zu beeindrucken. Dass sein gelber Wagen in Wahrheit der Autobot Bumblebee ist, ahnt er nicht. Schon bald steckt Sam mitten im Krieg zwischen Autobots und Decepticons, an der Seite von Militär und ein paar mutigen Zivilisten.
Was diesen Film trägt, ist die Mischung: Bay nimmt sich Zeit für den Coming-of-Age-Teil, den Humor und das Staunen, bevor alles in Schutt und Asche gelegt wird. 144 Minuten, die überraschend flott vergehen. Ideal für alle, die mit dem Spielzeug oder der Zeichentrickserie aufgewachsen sind.

2. Transformers - Die Rache (2009)
Transformers - Die Rache (2009) schickt Sam aufs College. Er will endlich ein normales Leben, lässt Mikaela und Bumblebee zurück, wird aber von seltsamen Visionen heimgesucht. Natürlich hält er wieder den Schlüssel zur Rettung der Menschheit in der Hand, und der neue Gegner ist mächtiger als alles, was die Autobots bisher erlebt haben. Hugo Weaving spricht im Original Megatron, Peter Cullen erneut Optimus Prime.
Mit 150 Minuten ist der zweite Teil größer, lauter und chaotischer als der Vorgänger. Die Story wird wilder, der Humor teils derber. Wer den ersten Film mochte und einfach mehr Robo-Action will, wird bedient. Wer eine straffe Handlung sucht, muss an manchen Stellen tapfer sein.

3. Transformers 3 (2011)
Transformers 3 (2011), im Original Dark of the Moon, beginnt mit einer cleveren Idee: Bei der Mondlandung von Apollo 11 im Jahr 1969 entdecken die Astronauten auf der dunklen Seite des Mondes ein Raumschiffwrack, das jahrzehntelang geheim gehalten wird. Als dort ein verschollener Transformer reaktiviert wird, flammt der Krieg zwischen Autobots und Decepticons erneut auf, und diesmal steht mehr auf dem Spiel als nur die Erde.
Shia LaBeouf ist zum letzten Mal als Sam dabei, neu an seiner Seite ist Rosie Huntington-Whiteley als Carly. Ein echter Hingucker für Sci-Fi-Fans: Leonard Nimoy spricht im Original Sentinel Prime. Das Finale ist eine der größten Zerstörungsorgien der Reihe. 154 Minuten Spektakel, das die Sam-Trilogie würdig abschließt.

4. Transformers: Ära des Untergangs (2014)
Transformers: Ära des Untergangs (2014) markiert den Neustart innerhalb der Reihe. Die Welt hat sich von der großen Schlacht erholt, alle Transformers sind verschwunden. Doch mächtige Geschäftsleute und Wissenschaftler wollen aus ihrer Technologie Kapital schlagen und experimentieren weit über das hinaus, was sie kontrollieren können. Gleichzeitig nimmt ein uralter Transformer die Erde ins Visier.
Mark Wahlberg übernimmt als Erfinder Cade Yeager die menschliche Hauptrolle, Stanley Tucci als Joshua Joyce und Kelsey Grammer als Harold Attinger sorgen für schön schmierige Gegenspieler aus Konzern und Behörde. Der Ton wird erwachsener und düsterer. Mit 120 Minuten ist das laut Brief der kürzeste Teil, gut für alle, die frischen Wind ohne Sam suchen.

5. Transformers: The Last Knight (2017)
Transformers: The Last Knight (2017) dreht noch einmal richtig auf. Optimus Prime hat die Erde verlassen und muss feststellen, dass seine Heimat Cybertron zerstört ist. Für den Wiederaufbau braucht er ein Artefakt, das zur Zeit von König Artus auf der Erde versteckt wurde. Die bittere Wahrheit: Nur eine der beiden Welten kann überleben.
Cade Yeager (Mark Wahlberg), Bumblebee, Geschichtsprofessorin Viviane Wembly (Laura Haddock), die junge Izabella und der englische Lord Sir Edmund Burton bilden ein ungewöhnliches Bündnis. Dass Anthony Hopkins hier mit sichtbarem Vergnügen Artus-Mythologie erklärt, ist allein schon das Einschalten wert. 155 Minuten, maximal überdreht, ideal für Fans, die Bay in Reinform erleben wollen.
Häufige Fragen
In welcher Reihenfolge schaut man die Transformers-Filme?
Die Michael-Bay-Reihe schaust du einfach nach Erscheinungsjahr: Transformers (2007), Transformers - Die Rache (2009), Transformers 3 (2011), Transformers: Ära des Untergangs (2014) und Transformers: The Last Knight (2017).
Wo kann man die Transformers-Filme streamen?
Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, sind alle fünf Filme im Abo bei Disney Plus, Paramount Plus, Sky Go sowie über den Paramount+ Amazon Channel und den Wow Fiction Amazon Channel verfügbar.
Ab wie viel Jahren sind die Transformers-Filme freigegeben?
Alle fünf Filme der Reihe haben eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren.
Wie lang sind die Transformers-Filme?
Teil 1 läuft 144 Minuten, Teil 2 150 Minuten, Teil 3 154 Minuten, Ära des Untergangs 120 Minuten und The Last Knight 155 Minuten. Zusammen kommst du auf über zwölf Stunden.
Ist Shia LaBeouf in allen Transformers-Filmen dabei?
Nein. Shia LaBeouf spielt Sam Witwicky in den ersten drei Filmen. Ab Transformers: Ära des Untergangs übernimmt Mark Wahlberg als Cade Yeager die menschliche Hauptrolle.
Wer hat bei den Transformers-Filmen Regie geführt?
Alle fünf Filme dieser Reihe hat Michael Bay inszeniert.
Welcher Transformers-Film lohnt sich für dich am meisten?
Wenn du nur einen einzigen Film schauen willst, nimm den ersten Transformers von 2007. Er hat das beste Gleichgewicht aus Humor, Herz und Krawall und fängt dieses kindliche Staunen ein, wenn sich ein Auto zum ersten Mal in einen riesigen Roboter verwandelt. Hast du danach Blut geleckt, lohnt sich Transformers 3 wegen seiner Mondlandungs-Idee und des gewaltigen Finales.
Die Wahlberg-Filme sind etwas für alle, die die Reihe komplett sehen wollen oder einfach Lust auf noch mehr Bay-typischen Größenwahn haben. Mein Tipp: Verteil den Marathon auf mehrere Abende, dreh die Anlage auf und erwarte keine Philosophie. Laut JustWatch findest du alle fünf Teile, Stand 9. Oktober 2026, bei Disney Plus, Paramount Plus und Sky Go sowie über den Paramount+ Amazon Channel und den Wow Fiction Amazon Channel. Popcorn nicht vergessen.
