Kinoster
DE ▾

Ratgeber · Aktualisiert: 9.10.2026 · Quelle: TMDB

Gal Gadot als Wonder Woman: Die Amazone zieht in den Ersten Weltkrieg

Gal Gadot als Wonder Woman ist eine der stärksten Superheldinnen-Besetzungen der letzten Jahre, und der Film von 2017 zeigt, warum. Patty Jenkins schickt ihre Amazonenprinzessin von einer paradiesischen Insel mitten in den Schlamm des Ersten Weltkriegs. Hier erfährst du, worum es geht, wer mitspielt und wo du den Film gerade streamen kannst.

Wenn du nach Gal Gadot als Wonder Woman suchst, landest du fast zwangsläufig bei diesem Film: Wonder Woman aus dem Jahr 2017, inszeniert von Patty Jenkins. In Deutschland kam er am 15. Juni 2017 in die Kinos, ist ab 12 Jahren freigegeben und läuft stolze 140 Minuten. Er mischt Action, Abenteuer und Fantasy, und das in einer Kulisse, die man so im Superheldenkino selten sieht: Schützengräben, Gasangriffe und ein Europa, das im Krieg versinkt.

Ich mag an diesem Film vor allem, dass er sich traut, ernsthaft zu sein, ohne seine Wärme zu verlieren. Diana ist hier keine abgeklärte Heldin, sondern eine Frau, die zum ersten Mal sieht, wozu Menschen fähig sind. Genau diese Mischung aus Staunen, Wut und Mitgefühl trägt Gal Gadot mit einer Selbstverständlichkeit, die den ganzen Film zusammenhält.

Wonder Woman Poster

Wonder Woman (2017)

Patty Jenkins · Gal Gadot (Diana), Chris Pine (Steve Trevor), Connie Nielsen (Hippolyta), Robin Wright (Antiope), Danny Huston (Ludendorff), David Thewlis (Sir Patrick), Saïd Taghmaoui (Sameer), Ewen Bremner (Charlie), Eugene Brave Rock · 140 Min. · TMDB 7,2/10 · Streaming: Amazon Prime Video, Amazon Prime Video with Ads, RTL+ Max Amazon Channel, HBO Max

Worum geht es in Wonder Woman?

Diana wächst auf Themyscira auf, der Insel der Amazonen. Dort regieren Frauen, Männer gibt es keine. Paradiesisch wirkt das Eiland zwar, doch auch hier dreht sich vieles um Macht und Kampf. Schon als Kind lernt Diana bei ihrer Tante Antiope, wie man sich mit Schwert und Schild behauptet, sehr zum Unbehagen ihrer Mutter, Königin Hippolyta.

Alles ändert sich, als der amerikanische Pilot Steve Trevor an der Küste strandet. Er erzählt von einem grauenvollen Krieg, der draußen in der Welt der Menschen tobt. Diana ist überzeugt: Dahinter kann nur Ares stecken, der vor langer Zeit verbannte Kriegsgott. Also verlässt sie ihre Heimat und folgt Steve dorthin, wo das Schlachtgetümmel am dichtesten ist.

In den Wirren des Ersten Weltkriegs stößt sie zunächst auf den deutschen Heerführer General Ludendorff und seine getreue Wissenschaftlerin Dr. Maru. Die beiden wollen den Krieg mit allen Mitteln für sich entscheiden, und Diana muss herausfinden, ob ihre Vorstellung von Gut und Böse in dieser Welt überhaupt trägt.

Gal Gadot als Wonder Woman: Warum die Besetzung so gut funktioniert

Gal Gadot spielt Diana mit einer Offenheit, die ansteckt. Sie ist kampfstark, keine Frage, aber die schönsten Momente sind oft die kleinen: wenn Diana zum ersten Mal eine Großstadt erlebt, sich über Alltagsdinge wundert oder fassungslos vor dem Leid der Menschen steht. Diese Naivität wirkt nie dümmlich, sondern ehrlich, und genau das macht die Figur so sympathisch.

Dazu kommt die Präsenz in den Actionszenen. Wenn Diana loslegt, hat das eine körperliche Wucht und gleichzeitig eine Eleganz, die man sich merkt. Für mich ist das der Punkt, an dem Gadot die Rolle endgültig zu ihrer eigenen macht: Sie ist glaubwürdig als Göttertochter und als jemand, der schlicht helfen will.

Besetzung und Rollen

Neben Gal Gadot steht ein starkes Ensemble vor der Kamera:

Chris Pine ist als Steve Trevor ein echter Glücksgriff. Er spielt keinen klassischen Helden, sondern einen müden, aber anständigen Mann, der staunend zusieht, wie Diana seine Welt auf den Kopf stellt. Die Chemie zwischen ihm und Gadot ist witzig und rührend zugleich. Robin Wright als Antiope bekommt zwar nicht viel Zeit, prägt die Amazonenszenen aber enorm. Und die kleine Truppe um Sameer, Charlie, The Chief und Etta sorgt dafür, dass der Film zwischen all dem Kriegsgrauen auch Humor und Herz hat.

Was den Film besonders macht

Der Kontrast ist das große Plus. Auf der einen Seite das sonnige, fast märchenhafte Themyscira, auf der anderen die grauen, zerstörten Landschaften des Ersten Weltkriegs. Dieser Wechsel spiegelt Dianas Blick auf die Welt: Sie kommt mit klaren Idealen und trifft auf eine Realität, in der Schuld und Verantwortung viel komplizierter verteilt sind.

Patty Jenkins inszeniert das mit viel Gespür für Emotionen. Der Film nimmt sich Zeit für seine Figuren, bevor er die großen Schlachten zündet. Bei 140 Minuten merkt man das gelegentlich, gerade das Finale setzt stärker auf Effektgewitter als der Rest. Trotzdem bleibt vor allem das Gefühl hängen, einer Heldin zuzusehen, die aus Überzeugung kämpft und nicht aus Pflicht.

Wo kann man Wonder Woman streamen?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, findest du Wonder Woman in Deutschland bei diesen Anbietern im Abo:

Wenn du schon Prime hast, bist du also direkt dabei. Streaming-Angebote ändern sich allerdings regelmäßig, ein kurzer Blick vor dem Filmabend lohnt sich deshalb immer.

Für wen ist der Film etwas?

Wonder Woman ist ideal, wenn du Superheldenfilme magst, die eine echte Geschichte erzählen wollen. Die FSK 12 passt: Es gibt Kriegsszenen und Gewalt, aber nichts, was explizit ausgekostet wird. Für Jugendliche und Erwachsene ist das ein richtig guter gemeinsamer Filmabend.

Vorwissen brauchst du übrigens nicht. Der Film funktioniert komplett für sich und erzählt Dianas Anfänge von Grund auf. Er ist der Auftakt der Wonder Woman Filmreihe, du kannst also ganz entspannt hier einsteigen.

Ähnliche Filme für danach

Wenn dir die Mischung aus Superheldin und Kriegskulisse gefallen hat, schau dir Captain America: The First Avenger an. Auch dort steht ein Held mit festen Prinzipien im Mittelpunkt, der in einen Weltkrieg geworfen wird. Wer eher die mythologische Seite mit Göttern und alten Sagen mag, findet in Fantasy-Abenteuern rund um griechische Mythen passende Stimmung. Und natürlich lohnt es sich, Gal Gadot weiter als Diana zu folgen, denn die Wonder Woman Filmreihe hört mit diesem Film nicht auf.

Häufige Fragen

Wer spielt Wonder Woman im Film von 2017?

Wonder Woman bzw. Diana wird von Gal Gadot gespielt. An ihrer Seite steht Chris Pine als Pilot Steve Trevor.

Wie lang ist Wonder Woman?

Der Film hat eine Laufzeit von 140 Minuten.

Ab wie viel Jahren ist Wonder Woman freigegeben?

Wonder Woman hat eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren.

Wo kann ich Wonder Woman streamen?

Laut JustWatch, Stand 9. Oktober 2026, läuft der Film bei Amazon Prime Video, Amazon Prime Video with Ads, im RTL+ Max Amazon Channel, bei HBO Max und im HBO Max Amazon Channel.

Wer hat Regie bei Wonder Woman geführt?

Regie führte Patty Jenkins.

In welcher Zeit spielt Wonder Woman?

Nach ihrem Aufbruch von Themyscira landet Diana mitten im Ersten Weltkrieg, wo sie unter anderem auf General Ludendorff trifft.

Ist Gal Gadot die perfekte Wonder Woman?

Für mich ganz klar ja. Gal Gadot verleiht Diana Kraft, Witz und eine ehrliche Menschlichkeit, die den Film weit über reine Effektaction hebt. Zusammen mit Chris Pine, Patty Jenkins' gefühlvoller Regie und der ungewöhnlichen Weltkriegskulisse ergibt das einen Superheldenfilm, den man gern mehr als einmal sieht. Wenn du ihn noch nicht kennst, ist jetzt ein guter Moment: Schnapp dir dein Streaming-Abo, mach das Licht aus und lass dich von Themyscira an die Front entführen.

Datenquelle: The Movie Database (TMDB), Streaming-Angaben laut JustWatch, Stand 9.10.2026.